Sprachlern-Apps sind in den letzten zehn Jahren enorm populär geworden. Duolingo allein hat Hunderte Millionen Nutzer. Wo passen traditionelle Arbeitsblätter also noch rein?
Was Apps gut machen
Apps sind ausgezeichnet in Gamification und Gewohnheitsbildung. Tägliche Serien und Punktesysteme bringen Lernende zum Wiederkommen.
Wo Apps bei Kindern versagen
Für Kinder von 6 bis 12 Jahren ist Bildschirmzeit bereits ein Anliegen vieler Eltern. Forschungen zeigen, dass Informationen, die wir aktiv produzieren, durch Aufschreiben, deutlich besser erinnert werden als passiv erhaltene Informationen.
Der Handschrift-Vorteil
Mehrere Studien haben gezeigt, dass Handschreiben mehr Gehirnbereiche aktiviert als Tippen. Wenn ein Kind ein Wort unter ein Bild schreibt, aktiviert es motorisches Gedächtnis, visuelles Gedächtnis und Sprachverarbeitung gleichzeitig.
Der beste Ansatz: beides
Es besteht keine Notwendigkeit zu wählen. Apps sind toll für tägliche Exposition. Arbeitsblätter sind besser für gezielte Vokabelkonsolidierung und Schreibübungen. Zusammen ergänzen sie sich perfekt.
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